In einem überraschenden Wendepunkt ist ein geleakter Trailer aufgetaucht, der einen Einblick in das gibt, was Insomniacs nächstes großes Projekt hätte sein können: “Spider-Man: The Great Web”. Dieses Multiplayer-Spin-off-Spiel, das Berichten zufolge vor seiner Ankündigung abgesagt wurde, verspricht eine ehrgeizige Verschmelzung des Spider-Verse mit kooperativem Gameplay.
Erzählt von Yuri Lowenthal als Peter Parker, bereitet der Trailer die Bühne für ein kollaboratives Abenteuer, bei dem die Notwendigkeit der Teamarbeit im Kampf gegen das berüchtigte Sinister Six betont wird. Spieler wurden mit der Gelegenheit angeteasert, ikonische Spider-Helden wie Spider-Gwen, Spider-Man 2099 und sogar Venom zu verkörpern. Darüber hinaus deutet der Trailer an, dass man in verschiedenen Universen ähnlich wie in den gefeierten animierten Spider-Verse-Filmen unterwegs sein könnte und erweitert das Spiel somit über die Grenzen von New York City hinaus.
Obwohl das gezeigte Gameplay die gefeierten Mechaniken von Spider-Man 2 auf der PS5 widerspiegelt, waren die Fans enttäuscht, von der angeblichen Absage des Spiels zu erfahren. Bloomberg’s Jason Schreier enthüllte 2023, dass “Spider-Man: The Great Web” sein Ende lange vor seiner öffentlichen Enthüllung fand und sich damit in die Reihen anderer eingestellter Sony-Projekte wie das Multiplayer-Spiel The Last of Us einreiht.

Der Leak rührt von einem erheblichen Datenleck her, das Insomniac erlitten hat und 1,7 Terabyte interner Dateien ins Internet gelangen ließ. Dieser Bruch, nach einem Ransomware-Angriff im Dezember 2023, bot nicht nur einen unerwünschten Einblick in die Entwicklungsprozesse des Studios, sondern enthüllte auch sensible Mitarbeiterinformationen, was erhebliche Unruhe unter Insomniacs Belegschaft verursachte.
Während die Fans das verlorene Potenzial von “Spider-Man: The Great Web” beklagen, dient der Vorfall als ernüchternde Erinnerung an die Herausforderungen und Verwundbarkeiten, denen Spieleentwickler in einer zunehmend vernetzten digitalen Landschaft ausgesetzt sind.



